Die Füße und Hände, als “Landkarte” des Körpers

Gönnen Sie sich und Ihren (oft vernachlässigten) Füßen die Freude einer entspannenden Massage

Zonen an den Füssen kennen fast alle Menschen auf dieser Erde. Alle eingeborenen Völker im pazifischen Raum, mit denen ich in Kontakt gekommen bin, benutzten irgendeine wunderbare Art der Fussmassage.

Schon vor 5000 Jahren erkannten die Chinesen gewisse Zonen an den Füßen der Menschen, die sie zur Gesunderhaltung massiert haben. Heutzutage basieren viele Massagetechniken der Füsse auf alten asiatischen Lehren.

Neuerdings hat Eunice Ingham, eine amerikanische Masseurin mit Reflexzonen an den Füssen gearbeitet und die erste westliche Fusszonenkarte entwickelt, die sie unterrichtete. Meine Lehrerin Hanne Marquart hatte von Eunice Ingham gelernt und diese Methode an mich weitergegeben. Im Laufe von vielen Jahren mit dieser Therapie (seit 1979) habe ich sie nur in soweit geändert, dass ich inzwischen sanfter arbeite, um nicht mehr so weh zu tun. Das hat, meiner Ansicht nach, keinerlei Wirkung eingebüsst. Im Gegenteil, durch eine tiefere Entspannung verschwinden viele Schmerzen schneller.

Wie die traditionelle Thaimassage an den Füssen gründet sich die Reflexzonenmassage der Füße auf die Idee, dass verschiedene Energiefelder durch unseren Körper ziehen, vom Scheitel bis zu den Zehenspitzen. Die Zehen sind dem Kopf zugeordnet, der Mittelfuss der Brust und dem Abdomen, die Ferse dem Beckenbereich.

Wenn sich Störungen einstellen, z.B. Halsschmerzen, so findet man diese Schmerzen im Bereich zwischen Großzehe und erstem Zeh, auch als Schmerzzone wieder. Die Theorie ist, dass überall dort, wo sich beim Massieren Schmerzen am Fuss zeigen, es im Körper Störfelder oder Blockaden gibt, die sich durch das Massieren auflösen.

Der erfahrene Reflexzonentherapeut kann anhand einer “Fussschau” erkennen, wo sich am Körper Schwächen und konstitutionelle Tendenzen befinden. Im Laufe einer Behandlungsreihe können mancher dieser dieser Schwächen gestärkt, verbessert oder sogar aufgehoben werden. Zudem ist eine Fussmassage sehr entspannend, heilsam und energetisierend.

In meiner Erfahrung, können viele Schwächen, wie z.B. Harninkontinenz, Schmerzen (Kopf, Rücken, Hals, Knie, Hüfte, etc.), akute und chronische Sinusitis (Stirnhöhlenentzündung), Erschöpfung und vieles mehr, erfolgreich mit dieser Therapie behandelt werden.

Natürlich wird auch diese Therapie nicht von der Schulmedizin als Heilmittel angesehen, aber ich war sehr erstaunt, als mich mal ein deutscher Urologe in Neuseeland aufsuchte (wo ich meine Praxis damals hatte), um sich mit mir über die Fussreflexmassage zur Behandlung der Harninkontinenz zu unterhalten, die er jahrelang erfolgreich an einer bekannten deutschen Klinik machte. Er hatte gehört, dass auch ich viele viele Erfolge bei meinen Patienten mit der Fußreflexmassage hatte.

Meine Behandlungsweise ist weniger hart, als die traditionelle Fussreflexmassage, da sie auch angenehm sein sollte. Am Ende der Massage benutze ich, auf Wunsch, ein hautfreundliches Öl, das wunderbar duftet, um einen angenehmen Abschluss zu haben. Man sollte sich nach Möglichkeit 6 bis 10 Massagen gönnen, um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Aber auch zum Entspannen, nachdem man eine ganze Woche auf harten Böden gearbeitet hat, ist es ein wunderbares Erlebnis für die Füsse.

Meine Ausbildung in Fuss - und Handzonenreflexmassage habe ich 1979 bei Hanne Marquardt im Schwarzwald gemacht. Sie (ist) war für mich eine einzigartige und ausgezeichnete Ausbildnerin.




Meine Behandlungen ersetzen weder Arzt noch Zahnarzt