" /> Willkommen in der Heilpraktikeraxis von Alexander Riches, 79312 Emmendingen
Med-Taping

Ursprünglich gab es das Kinesio-Taping, danach das Aku-Taping und schließlich verschiedene Arten von Taping wie Cross-Taping, Medical-Taping (oder Physio-Taping), Lymph-Taping, Meridian-Taping, usw.

Vor etwas 30 Jahren entwickelte der japanische Chiropraktiker Kenzo Kase ein Pflaster das hochelastisch, atmungsaktiv und sehr hautfreundlich war um eine Mikromassage für einige Tage zu bewirken. Dieses Pflaster war nicht nur stoffwechselanregend, sondern auch sehr schmerzlindernd, ohne die Bewegungsfreiheit des Patienten einzuschränken.

Dieses Pflaster wurde zu einem Tape weiterentwickelt und mit großer Begeisterung in vielen medizinischen Bereichen angewendet, nicht nur in der Schmerztherapie. Inzwischen benutzen viele Sportler die bunten Tapes, nicht nur um Gelenke zu stützen, sondern auch als Prophylaxe gegen Krämpfe, Überbelastungen und gegen Schmerzen.

Da sich das Tape wie eine zweite Haut dem Körper anpasst, hochelastisch und beweglich ist, kann man es mit den starren herkömmlichen Pflastern und Gelenkverbänden nicht vergleichen, die das Gelenk nur passiv stützen und mit der Zeit zu Muskelabbau führen. Mit den neu entwickelten Med-Tapes werden Lymph- und Blutfluss angeregt, sanft geliftet und mikromassiert. Dadurch werden Entzündungen abgebaut, der Druck und die Schmerzen lassen schnell nach, der Muskeltonus reguliert und Gelenke gestützt.

Beim Tape handelt es sich um ein meist farbiges Tape aus 100% Baumwolle mit einem hypoallergischen Kleber (Akrylkleber). Das Tape klebt am besten wenn es nach dem Auftragen leicht gerieben wird. Die Farben spielen, meiner Meinung nach, eine Rolle. Rot oder pink setze ich bei chronischen Leiden ein, blau bei akuten Verletzungen, grün zur Entspannung und zur Stärkung des Immunsystems, gelb um den Lymphfluß anzuregen, bei weiss entscheidet der Körper, wie er darauf reagieren soll, schwarz zur Stabilisierung von Sehnen und Bändern.

Die Tapes werden für ganz unterschiedliche Probleme eingesetzt. Z.B.
Sportmedizin, Erkrankungen des Stütz-und Bewegungsapparates, Muskelzerrungen, Erkrankungen der Atemwege, Hals-Nasen-Ohrenerkrankungen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Beschwerden von Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenk, Golfer-Tennisellenbogen, Karpaltunnelsyndrom, Sehnenscheidenentzündung, Schwangerschaftserbrechen, Koliken der Säuglinge, Brustschmerzen, Brustentzündung, Regelbeschwerden, Verstopfung, Ischialgie, Hexenschuss, Menstruationsschmerzen, Prämenstruelles-Syndrom, Wechseljahresbeschwerden, Hüft- und Kniegelenk, Kniegelenkserguss, Sprunggelenk, Sportler-Achillessehnen, Muskelfaserriss, Fersensporn, Narben, Aufrichtungsprobleme, Schleudertrauma, Allergien, Heuschnupfen, u.v.a.m.

Normalerweise besteht keine Allergie gegen die geklebten Tapes. Sollte aber Jucken einsetzen, das sich über viele Stunden nicht bessert, sollte man die Tapes entfernen. Das kann man ganz leicht in der Badewanne, oder unter der Dusche. Nass lassen sie sich viel leichter entfernen, als wenn sie trocken sind. Man kann mit den Tapes duschen und baden, aber Salzbäder sollten gemieden werden, da Salzwasser die Tapes sehr gut zu lösen vermag.

Bei Menschen die nicht übermäßig schwitzen halten die Tapes 4-10 Tage. Im Winter halten die Tapes meist länger, weil weniger geduscht und geschwitzt wird. Nach ca. einer Woche sollten die Tapes erneuert werden.

Schonhaltungen und Folgen von Verspannungen werden vermieden, weil die Schmerzen meist schnell gelindert werden können.



Meine Behandlungen ersetzen weder Arzt noch Zahnarzt